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Donnerstag, 12. März 2015

Zwergstaat

Die meisten Menschen kennen ihn, viele waren schon einmal da.

Der Vatikan

Der Staat Vatikanstadt liegt in Rom und wird von einer Mauer und dem Travertinsteinband umschlossen. Auf seinem Gebiet befinden sich der Petersdom, die Sixtinische Kapelle, der Petersplatz, Paläste und Gärten. Das Oberhaupt ist der Papst, der von den Kardinälen gewählt wird. Weiter gibt es das Amt für Philatelie (Briefmarken) und Numismatik (Münzen), einen Telefondienst, die Vatikanische Post, eine Apotheke und Fernsehzentrale.


Genau wie die Arbeitslosenrate liegt die Geburtenrate bei 0 Prozent. Das Autokennzeichen ist V. Die Vorwahl lautet 00396. Im Internet verwendet der Vatikan das Kürzel va. Auch eine Homepage hat er. Dem Deutschen Twitter-Account vom Papst (@Pontifex_de) folgen 250.074 Personen (Stand 12.03.2015). „Inno e Marcia Pontificale“ ist die Nationalhymne.

So weit, so gut. Jetzt wird es winzig:


Mit 0,44 km² ist der Staat Vatikanstadt der kleinste unabhängige Staat der Welt. Im Juli 2014 lebten dort 842 Menschen. Das sind ca. 1.900 Einwohner pro km².

Deutschland ist 357.340,08 km² groß und hat 80,767 Millionen Einwohner (Stand 31.12.2013). Das sind ca. 226 Menschen pro km².

Weitere Zwergstaaten sind

Monaco mit ca. 2,02 km² und ca. 36.136Einwohnern
Nauru mit ca. 21 km² und ca. 10.175 Einwohnern
Tuvalu mit ca. 26 km² und ca. 10.837 Einwohnern
San Marino mit ca. 60,57 km² und ca. 32.471 Einwohnern
(Alle Angaben ohne Gewähr)

Wer von euch war schon einmal auf dem Petersplatz?

Freitag, 30. Januar 2015

Rot wie Blut ...

Keine Angst, ich werde euch jetzt weder das Märchen von Schneewittchen erzählen, noch eine Horrorgeschichte zu "Papier" bringen.

Es geht um die Farben der italienischen Flagge.

Hinter jeder steckt eine Bedeutung und wenn man sie kennt, fällt es leichter, sich die Reihenfolge der Farben zu merken.

Grün: Die Natur und die Landschaft Italiens

Weiß: Die Gletscher der Alpen

Rot: Das Blut, welches in den italienischen Unabhängigkeitskriegen vergossen wurde


Ihren Ursprung hat die Flagge Italiens um die Zeit von 1800. Unter der Regierung Berlusconis wurden die Farben 2003 exakt definiert. Das führte zu einem heftigen Flaggenstreit zwischen der rechtsorientierten Regierung  und der linksorientierten Opposition. So gab es 2006 eine neue Spezifizierung nach folgendem Pantone-Farbcode:

17-6153TC (grün)
11-0601TC  (weiß)
18-1662TC (scharlachrot)

Interessant, über was man sich alles streiten kann.

Passt auf euch auf und bis bald!

Eure Emmi

Donnerstag, 22. Januar 2015

Jack the Ripper in Italien

Für alle die es etwas dunkler mögen, hab ich hier eine wahre Horror-Geschichte aus Italien!

Zwischen 1968 und 1985 gab es in der Provinz Florenz eine brutale Mordserie.

Der Täter (die Täter?) erschoss oder erstach seine Opfer in ihren Autos und verstümmelte die Geschlechtsteile der Frauen. Die Medien gaben ihm (ihnen) den reißerischen Namen „Monster von Florenz (Mostro die Firenze).


Acht Jahre lang befragte die Polizei über 100.000 Personen, um einen Hinweis oder eine Spur zu finden. 1985 schickte der Täter Beweisstücke an die Staatsanwälte und machte sich über ihre Unfähigkeit lustig.

Anfang der 1990er Jahre geriet Pietro Pacciani ins Fadenkreuz der Ermittler. In der Vergangenheit hatte er bereits einen Mord begangen, hatte seine Frau geschlagen und seine Kinder sexuell missbraucht. Er wurde für schuldig befunden, nach einem Berufungsverfahren jedoch freigesprochen, was der Oberste Gerichtshof Italiens annullierte. Bevor es zur nächsten Verhandlung kommen konnte, kam Pacciani 1998 auf unerklärliche Weise ums Leben.

Ein weiterer Verdächtiger war der Apotheker Calamandrei aus San Casciano. Bereits 1988 hatte ihn seine ehemalige Ehefrau der Taten beschuldig. 2007 fing der Gerichtsprozess an, 2008 wurde Calamandrei freigesprochen.


Bis heute ist nicht klar, wer „Das Monster von Florenz“ wirklich war. Und ob eine Person oder mehrere die Taten begangen hat/haben. Bei den Untersuchungen sind viele Sachen falsch gelaufen. Spuren wurden verwischt, nicht aufgenommen, Akten verschwanden, die Polizei stand sich gegenseitig im Weg.

Freunde von mir hatten in der Nähe der Tatorte ein kleines Wochenendhaus. Als ich das erste Mal mit ihnen dorthin gefahren bin, es war mitten in der Nacht, erzählte mir einer die Geschichte vom Monster. Die gesamte Fahrt habe ich die Luft angehalten und panisch nach draußen gestarrt.

Passt auf euch auf und bis bald!

Eure Emmi

Samstag, 17. Januar 2015

Foltermuseum

San Gimignano ist nicht nur ein bezauberndes Städtchen, es hält auch so manch gruselige Überraschung bereit.

Zum Beispiel das Kriminal- und Foltermuseum "Museo della Tortura".


Schon am Eingang wird man von einem Skelett im Käfig begrüßt und muss vorbei an einer Totenschädel-Wand.

Für Kinder und zarte Gemüter sind die Folterinstrumente und die anschaulichen Darstellungen der Foltermethoden nicht geeignet! Wer sich gerne gruselt und an der blutigen Geschichte des Mittelalters interessiert ist, wird hier sicher auf seine Kosten kommen.

Weitere fotografische Eindrücke, Hintergrundinformationen, Adresse, Öffnungszeiten und Eintrittspreise findet ihr auf der Homepage von dem „Museo della Tortura“.

Wer von euch würde ein solches Museum besuchen?

Passt auf euch auf und bis bald! 

Eure Emmi

Sonntag, 11. Januar 2015

Bis dass der Tod uns scheidet

Früher oder später möchten sich Liebende (manche) das Ja-Wort geben. Euphorisch tritt man vor den Traualtar und „schwört“ einander die ewige Treue bis zum Tod. Leider klappt das nicht immer.


2013 wurden in Deutschland ca. 169800 Ehen geschieden. Auch wenn das ca. 5,2 % weniger als im Vorjahr waren, so sind es doch genug Paare, deren Liebestraum geplatzt ist.

Laut des Statistischen Bundesamtes werden im Laufe der nächsten 25 Jahre 36 % aller in einem Jahr geschlossenen Ehen geschieden. 2013 haben  52 % Frauen, 40 % Männer und nur 8 % gemeinsam die Scheidung eingereicht.

Es ist schwer, den richtigen Partner fürs Leben zu finden. Wer das Glück hat, Mr. oder Mrs. Right an seiner Seite zu haben, muss jeden Tag aufs Neue an der Beziehung arbeiten.

Wer von euch hatte Glück, wer Pech und wer ist noch auf der Suche nach der großen Liebe?

Passt auf euch auf und bis bald.

Eure Emmi